Wohltorf-Aumühle Kirchenmusik

Unser ganz persönliches Mozart-Jahr beginnt – jetzt

Die Proben für unser Mozart-„Requiem“ im November 2026 sind im letzten Monat angelaufen. In monatlicher Abfolge werden wir ab dieser Ausgabe des „Sachsenwalder“ aus Ihnen und der gesamten Leserschaft bis zum Konzert am Sonntag, dem 8.11., die reinsten „Mozart-Spezialisten“ machen, so unser Plan. Wir werden sie in der Zeit unserer intensiven Chorproben immer wieder mit Infos, Anekdoten und Einsichten in das „Requiem“ und Mozarts Leben auf dem Laufenden halten. Das „Requiem“, als unvollendetes Stück (wie auch seine „C-Moll- Messe“), ist allein durch den (frühen) Tod des Komponisten während des Komponierens schon von allerlei Spekulationen und Theorien umrankt. Es heißt, dass es ein anonymer, hoch-bezahlter Auftrag war, den der hoch-verschuldete Mozart in seiner letzten Salzburger Zeit kaum ablehnen konnte. Was die Kirchenmusik generell angeht, verstand sich Mozart keineswegs in erster Linie als Kirchenkomponist (die Oper war sein Metier). So durften die von seinem Dienstherrn, dem Salzburger Erzbischof Hieronymus Graf Colloredo in Auftrag gegebenen „Kirchensonaten“, waren sie für normale Gottesdienste vorgesehen, jeweils nicht länger als 3 Minuten dauern. Konzentrierte, liebevolle Detailarbeit, wie z.B in seinen „Deutschen Tänzen“? Fehlanzeige. Folgen Sie uns in unserem gemeinsamen Mozartjahr und erleben Sie dann das „Requiem“ mit all dem neuen oder wieder reaktivierten Wissen noch einmal ganz anders, intensiver. An welcher Stelle des „Reqiuems“ starb Mozart? Was hat das alles mit Salieri zu tun? Was vermutet die moderne Medizin? Welche Stilmittel verwendete Mozart für seine Komposition, welche Passagen sind musikalisch besonders knifflig? Was sagen Dirigenten und Konzertmeister … und gab es – wie in der aktuell laufenden Serie „MOZART/MOZART“ der ARD wirklich die talentierte Schwester?